Sonntag, 21. Juli 2013

Das Problem der doppelten Angst Oder: Woher können wir gewiss sein, dass unser Glaube wahr ist?



Woher können wir gewiss sein, dass unser Glaube wahr ist?


Wenn dies unsere Frage ist, muss man das Wort „Glaube“ nach seinem
Woher abfragen.

Fragen tun wir ja nur da, wo wir Begriffe ohne Inhalt haben.
Hätten wir den Inhalt, wäre die Frage nicht mehr!

Bei Christen ist mir eine Angst aufgefallen, zu verlieren, was man nicht wirklich hat!
Deswegen wird soviel daran getan, sich selbst zu vergewissern, das man nicht
wirklich nichts hat. Und hier entsteht das Problem der doppelten Angst. 

Wir beginnen dann, den Glauben zu konstruieren. Irgendwann bricht dieses Kartenhaus,
das Haus auf Sand zusammen.

O. Chambers sagt in „Mein Äußerstes für sein Höchstes“ 20 Juli: „wenn wir auf die Wahrheit der Wirklichkeit der Gegenwart Gottes gegründet sind, und nicht nur ein einfache Bewusstsein davon haben, aber ein Verständnis der Realität davon, dann werden wir ausrufen: "Er ist die ganze Zeit hier gewesen!"“ aus  O. Chambers  in „Mein Äußerstes für sein Höchstes“ 20 Juli

Das zweite, was wir abfragen müssen, ist : Wo verbirgt sich diese Ungewissheit?

Woher stammt sie, und, wie ist sie unsere Ungewissheit geworden? 

Bei Christen ist mir eine Angst aufgefallen, zu verlieren, was man nicht wirklich hat!
Allso kommen wir zu dieser Angst der Christen, der Christen, die zu geben, das sie
sich gerne beteiligt haben an der "sich selbst wirklich machen" das Gott ist! Denn sie
sind es, die jetzt Zweifeln. Die anderen trauen sich nicht zu Zweifeln. Sie wollen
dazu gehören. Zum Christlichen. Sie wollen nicht Schwach sein. Auf jeden Fall
nicht öffentlich.

Karl Barth schreibt so, in "Dogmatik im Grundriss, Verlag TVZ, Seite 27": "Kann Gott
erkannt werden? Ja, Gott kann erkannt werden, indem es faktisch wahr und wirklich ist,
dass er durch sich selber erkennbar wird. Indem das geschieht, wird der Mensch frei,
wird er ermächtigt, wird er fähig - sich selber ein Geheimnis -  Gott zu erkennen."

 Und auch im Buch von Michael Roth "Gott im Widerspruch?: Möglichkeiten und Grenzen der theologischen Apologetik"



 















 Und drittens müssen wir noch genau hin sehen: Woher können wir gewiss sein, dass unser Glaube wahr ist?
Das unser Glaube wahr ist?

1. Joh. 5
4 Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.


Es ist wichtig zu untersuchen wie die Bibel dies "unser Glaube"beschreibt.
 Man könnte hier eine Zielverschiebung vermuten.  "Unser Glaube"?
Nicht Jesus Christus hat den Sieg über die Welt, den Tod, den Satan?

Wir tun uns so schwer die Schrift zu verstehen! Würden wir doch nur zu geben, das
wir sie gar nicht verstehen. Würden wir doch aufhören auf unser kognitives Erkennen
zu setzten. Der Begriff kognitiv stammt aus der Psychologie und bezeichnet solche Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken, also der menschlichen Erkenntnis- und Informationsverarbeitung in Zusammenhang stehen.

Ja! Jesus Christus hat alles ! in Ordnung gebracht. Er hat es vollbracht! Alles!
Das ist nicht in unserem Verständnis. Und  "unser Glaube" ist kein
Haben oder Soll-Artikel, den wir in der Tasche haben. In welcher Tasche?  wäre da zu fragen,
wenn die Bibel den Menschen als Verloren ansieht, als Tot in Übertretung und Sünde!

Was soll Mensch also tun? Sei das, was du vorfindest! Nichtglaubend, zweifelnd, ect.
Warum? Ich leide! sagst du.
Kann man sich die Hilfe nicht von Gott holen?
Doch, aber nur auf diese Weise: "Gott, ich bin Nichtglaubend, zweifelnd, ect. und du hast das Recht, dich dafür nicht zu interessieren! "

Woher können wir gewiss sein, dass unser Glaube wahr ist?
Wenn wir das wahr sein lassen, was wahr an uns ist!
Dann haben wir verstanden, was  "unser Glaube" ist.

"unser Glaube" im 1. Joh. 5 steht zusamen mit:
Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt;
Wer? Der aus Gott geborene!

Wir sind nicht aus Gottgeboren, weil es in der Bibel steht. Wir sind aus Gott geboren, wenn wir aus Gottgeboren sind! Bist du? Oder warst du nie?

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